Metallorganische Verbindungen
Organische Verbindungen mit mindestens einem Metallatom
Metallorganische Verbindungen zeichnen sich durch mindestens eine kovalente Bindung zwischen einem Metall und Kohlenstoff aus. Häufig sind diese Verbindungen leicht flüchtig und nicht stabil in Gegenwart von Sauerstoff und Wasserstoff.
Einige metallorganische Verbindungen sind deutlich umweltgefährlicher und toxischer als die Metalle alleine. Beispiele hierfür sind Tetraethylblei, das bis zu seinem Verbot als Antiklopfmittel in Benzin eingesetzt wurde, Methylquecksilber, das unter natürlichen Bedingungen durch Methylierung von anorganischem Quecksilber entsteht und die Zinnorganischen Verbindungen, die bis zu ihrem Verbot unter anderem in Antifoulinganstrichen von Schiffen eingesetzt wurden.
Untergruppen
| Organische Quecksilberverbindungen | Organische Verbindungen mit mindestens einem Quecksilberatom |
|---|---|
| Organische Zinnverbindungen | Gruppe metallorganischer Verbindungen des Zinns |
Probenarten
| Dreikantmuschel | Invasive, weit verbreitete Muschelart in Flüssen und Seen mit guten Indikatoreigenschaften für Gewässerbelastungen |
|---|---|
| Brassen | Bioindikator in Fließgewässern und Seen |
| Miesmuschel | In Nord- und Ostsee weit verbreitete Muschelart, die zu den wichtigsten essbaren Muscheln zählt |
| Aalmutter | Der einzige lebendgebärende Fisch in deutschen Küstengewässern. |
Probenahmegebiete
| Saarländischer Verdichtungsraum | Bedeutendes, altindustriealisiertes Ballungszentrum Deutschlands. |
|---|---|
| Bornhöveder Seengebiet | Hauptwasserscheide zwischen Nord- und Ostsee |
| Rhein | Längster Fluss Deutschlands |
| NP Vorpommersche Boddenlandschaft | Nationalpark im größten Brackwasserlebensraum der Erde |
| BR/NP Wattenmeere | Nationalpark im größten zusammenhängenden Schlick- und Sandwatt der Welt. |
| Elbe | Viertgrößtes Flussgebiet Mitteleuropas. |
| Dübener Heide | Gebiet im Mitteldeutschen Chemiedreieck. |
| Donau | Zweitlängster Strom Europas. |
Untersuchungszeitraum
1986 - 2011