Buche

Rotbuche, Rot-Buche; wissenschaftlicher Name: Fagus sylvatica
Buchenblätter
Ein Buchenblatt wird für die Probenahme vom Stiel abgeschnitten
Foto: UPB-Projektgruppe Trier

Dominierender Laubbaum in Mitteleuropa mit Vorkommen auf fast allen Böden sowie bis in über 1100 m Höhe.

Die Rotbuche der heutigen Zeit kann bis zu 300 Jahre alt werden. Bei günstigen Bedingungen erreicht sie eine Höhe von bis zu 45 Meter. Als dominierender Laubbaum Mitteleuropas kommt die Rotbuche auf fast allen Böden sowie bis in über 1100 m Höhe vor.

Die Blätter der sommergrünen Laubgehölze sind nur während der Vegetationsperiode gegenüber den verschiedensten Umwelteinflüssen exponiert. Durch einen Vergleich der Schadstoffgehalte der Blätter- mit den Nadelbaumproben ist die Registrierung außergewöhnlicher Belastungen während der Vegetationszeit möglich.

Die Probenart wird seit Jahrzehnten in zahlreichen nationalen und internationalen Überwachungsprogrammen eingesetzt.

Die Probenahme erfolgt im Spätsommer von August bis Mitte September vor Beginn der Blattverfärbung.
Beprobt werden die Blätter ohne Stiel.

Weitergehende Informationen zur Probenart, Probenahme und Probenbearbeitung finden Sie in der Richtlinie zur Probenahme und Probenbearbeitung Rot-Buche (Fagus sylvatica).

Untersuchte Zielorgane/Matrizes

  • Blätter
    Die Blätter der Buche sind glatt und besitzen keine Wachsüberzüge. Buchenblätter sind prädestiniert als Bioindikatoren für atmosphärische Immissionen während der Vegetationsperiode.

Probenahmegebiete

Analyte

Untersuchungszeitraum

1989 - 2019

Biometrische Parameter

Weiterführende Informationen

Verweise auf externe Informationen und gesetzliche Regelungen