Blasentang

wissenschaftlicher Name: Fucus vesiculosus
Blasentang
Gegabelter Thallus des Blasentangs
Foto: UPB-Projektgruppe Trier

Braunalge, die in den Ufer- und Brandungszonen der Nord- und Ostsee weit verbreitet ist

Der Blasentang toleriert nicht nur große Schwankungen im Salzgehalt, sondern ist auch gegenüber der Wasserqualität relativ unempfindlich. Er wächst auf Steinen, Holz sowie Muscheln und ist für eine nachhaltige Beprobung in ausreichendem Maße verfügbar. Blasentang wird zwischen 30 und 100 cm lang und besteht aus dem Thallus und dem Haftfuß.
Durch seinen Verbleib am Ort bietet sich die Nutzung als Indikatororganismus für Schadstoffkonzentrationen des Umgebungswassers an. Im marinen Ökosystem wird er als Vertreter der Primärproduzenten beprobt.
Blasentang wird in Europa in der Lebensmittelindustrie als Zusatz- und Aromastoff verwendet.

Die Probenahme erfolgt im zweimonatigen Rhythmus in den Wattenmeeren und zweimal jährlich im Juni und November in der Ostsee. Am Ende eines Jahres werden die Monatsproben zu einem Jahreshomogenat zusammengeführt.
Beprobt wird der dichotom verzweigte Thallus.

Weitergehende Informationen zur Probenart, Probenahme und Probenbearbeitung finden Sie in der Richtlinie zur Probenahme und Probenbearbeitung Blasentang (Fucus vesiculosus)

Probenahmegebiete

Analyte

Untersuchungszeitraum

1985 - 2013

Weiterführende Informationen

Verweise auf externe Informationen und gesetzliche Regelungen

Literaturangaben