Solling

Zweithöchstes und zweitgrößtes Mittelgebirge in Norddeutschland

Der Solling ist eine für Mitteleuropa charakteristische, weitgehend bewaldete Mittelgebirgslandschaft. Buchenwälder und Fichtenforste prägen etwa zur Hälfte die Waldbestände. Er ist zwar mit typischen Tier- und Pflanzengesellschaften besiedelt aber stark forstlich geprägt.

Derzeit wandelt sich das Bild im Solling durch den ökologischen Waldumbau. In den Plateaulagen des Hochsollings finden sich Moore und Moorwälder, die derzeit wieder renaturiert werden.
Auch bedingt durch seine Lage im Naturpark Solling-Vogler wird der Solling für die landschaftsbezogene Erholung umfangreich genutzt. Insgesamt 1.300 ha Fläche im Naturpark Solling-Vogler sind derzeit als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Herausragendes Projekt im Solling ist die Pflege der Hutelandschaften und Eichenwälder durch halbwild lebende Heckrinder und Exmoorponies.

Im Rahmen der Ökosystem- und Waldschadensforschung wurde die atmosphärische Deposition im Hohen Solling umfassend untersucht. Die luftgetragenen Immissionen  stammen vor allem aus östlichen und südöstlichen Richtungen.

Das Probenahmegebiet, dessen Kernbereich der Hochsolling mit Höhenlagen von 350-520 m ü. NN bildet, ist ca. 52.000 ha groß.

Gebietsausschnitte

  • Forstlich geprägtes Wassereinzugsgebiet im Hochsolling

Probenarten

Analyte

Untersuchungszeitraum

1999 - 2019