Fichte

Gemeine Fichte, Rottanne, Rotfichte, Norwegische Tanne; wissenschaftlicher Name: Picea abies
Fichtentrieb
Ein einjähriger Fichtentrieb wird geerntet
Foto: UPB-Projektgruppe Trier

Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen.

Die Gemeine Fichte wurde für die Umweltprobenbank zur Erfassung und Überwachung der immissionsökologischen Situation in Ökosystemen ausgewählt. Durch die Probenahme einjähriger Triebe erfolgt ein Nachweis über die Exposition von Chemikalien während eines gesamten Jahres. Dabei wird ihre Fähigkeit genutzt, Stoffe besonders effektiv aus dem Luftstrom auszukämmen.

Die Fichte ist eine bevorzugte Forstbaumart. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen und ökologischen Bedeutung ist sie die häufigste Baumart in Deutschland und weit verbreitet.

Die Probenart wird seit Jahrzehnten in zahlreichen nationalen und internationalen Überwachungsprogrammen eingesetzt.

Die Probenahme erfolgt im Frühjahr ab März bis Ende Mai vor Beginn des Neuaustriebs.
Beprobt werden die einjährigen Triebe.

Weitergehende Informationen zur Probenart, Probenahme und Probenbearbeitung finden Sie in der Richtlinie zur Probenahme und Probenbearbeitung Gemeine Fichte (Picea abies) und Wald-Kiefer (Pinus sylvestris).

Untersuchte Zielorgane/Matrizes

  • einjährige Triebe
    Einjährige Triebe von Nadelbäumen spiegeln aufgrund ihrer hohen physiologischen Aktivität die Schadstoffbelastung eines Jahres am besten wider. Dabei ist die Festlegung auf einen Jahrgang notwendig, da in Abhängigkeit der Stoff- und Altersklasse unterschiedliche Akkumulationsraten auftreten. Auch die Einbeziehung der Triebachsen ist wichtig, da sich an der Rinde der jungen Triebe die an Partikel gebundenen schwerflüchtigen Substanzen bevorzugt niederschlagen.

Probenahmegebiete

Analyte

Untersuchungszeitraum

1985 - 2019

Weiterführende Informationen

Verweise auf externe Informationen und gesetzliche Regelungen

Literaturangaben