Silbermöwe

wissenschaftlicher Name: Larus argentatus
Nest einer Silbermöwe mit drei Eiern
Foto: UPB-Projektgruppe Trier

Die Silbermöwe ernährt sich in Küstennähe hauptsächlich aus dem Meer: von Fischen, Muscheln und Krebstieren.

Damit ist die Silbermöwe ein bedeutender Indikator für die Anreicherung von Schadstoffen im marinen Ökosystem.

Aufgrund ihrer weiten Verbreitung an den Küsten von Nord- und Ostsee, ihrem Vorkommen in stabilen Populationen sowie der guten Erreichbarkeit ihrer Brutplätze ist sie als Monitoring-Organismus für die Umweltprobenbank besonders geeignet. Darüber hinaus wird die Möwe weltweit in Monitoringprogrammen als Probenart genutzt, wodurch gute Vergleichsmöglichkeiten für Schadstoffbelastungen bestehen.

Die Probenahme erfolgt einmal im Jahr während der Hauptbrutzeit im April und Mai. Beprobt werden die Silbermöweneier.

Weitergehende Informationen zur Probenart, Probenahme und Probenbearbeitung finden Sie in der Richtlinie zur Probenahme und Probenbearbeitung Silbermöwe (Larus argentatus).

Untersuchte Zielorgane/Matrizes

  • Eiinhalt
    Vogeleier eignen sich als Akkumulations- und Wirkungsindikator. Sie spiegeln die Kontamination der brütenden Weibchen wider. Durch die Schale sind die Eiinhalte vor einer Kontamination der Probe geschützt.
  • Ei
    Das Ei als Ganzes wird nur biometrisch beschrieben. Bitte in der Datenrecherche auf Probenbeschreibungen wechseln.

Probenahmegebiete

Analyte

Untersuchungszeitraum

1988 - 2019

Weiterführende Informationen

Verweise auf externe Informationen und gesetzliche Regelungen

Literaturangaben