Miesmuschel

Gemeine Muschel; wissenschaftlicher Name: Mytilus edulis-Komplex
Miesmuscheln im Korb
Gesammelte Miesmuscheln während der Probenahme
Foto: UPB-Projektgruppe Trier

In Nord- und Ostsee weit verbreitete Muschelart, die zu den wichtigsten essbaren Muscheln zählt

Im marinen Ökosystem sind sie Primärkonsumenten, die ihre Nahrung durch Filtrieren des vorbeiströmenden Wassers gewinnen.

Miesmuscheln haben für zahlreiche Stoffe eine gute Aufnahme- und Akkumulationsrate und sind dabei relativ schadstoffresistent. Aufgrund dieser Eigenschaften sowie ihrer sedentären Lebensweise und damit großen Standorttreue, ihrer weiten Verbreitung und guten Verfügbarkeit gehören sie zu den bevorzugten Monitoring-Arten in nationalen und internationalen Überwachungsprogrammen.

Die Probenahme erfolgt im zweimonatigen Rhythmus in den Wattenmeeren und zweimal jährlich im Juni und November in der Ostsee. Am Ende eines Jahres werden die Monatsproben zu einem Jahreshomogenat zusammengeführt.
Beprobt wird der gesamte Weichkörper.

Weitergehende Informationen zur Probenart, Probenahme und Probenbearbeitung finden Sie in der Richtlinie zur Probenahme und Probenbearbeitung Miesmuschel (Mytilus edulis-Komplex)

Untersuchte Zielorgane/Matrizes

  • Im Weichkörper der Muschel werden die aus dem Wasser filtrierten Stoffe angereichert. Er besteht überwiegend aus Muskeln und inneren Organen.

Probenahmegebiete

Analyte

Untersuchungszeitraum

1985 - 2019

Weiterführende Informationen

Verweise auf externe Informationen und gesetzliche Regelungen

Literaturangaben