Fluoranthen
Polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff mit drei Sechserringen und einem Fünferring
Fluoranthen kommt in fossilen Brennstoffen vor und ist ein allgegenwärtiges Produkt unvollständiger Verbrennung von organischem Material. Es kann auch natürlich durch Pflanzen gebildet werden. Fluoranthen lässt sich in der Luft, in Oberflächenwasser, Abwasser, Tabakrauch, Speiseöl und gegrillten Lebensmitteln nachgewiesen.
In der Atmosphäre liegt es sowohl gasförmig als auch partikelgebunden vor. Gasförmiges Fluoranthen kann unter UV-Licht abgebaut werden, wohingegen partikelgebundenes Fluoranthen durch Nass- und Trockendeposition in Böden und Gewässer gelangen kann.
In der Umwelt ist es persistent.
Fluoranthen besitzt ein hohes Bioakkumulationspotenzial. Im Laborversuch ist es mutagen. Aufgrund fehlender Daten können Kanzerogenität und andere toxische Effekte von Fluoranthen nicht eingestuft werden.
Fluoranthen ist eines von 16 PAK, die von der U.S. EPA in die Liste der prioritären Schadstoffe aufgenommen wurden (EPA-Liste).
Empfohlene Analysenbeispiele
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Probenarten
| Fichte | Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. |
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| Kiefer | Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. |
| Pyramidenpappel | Ein typischer Laubbaum in ballungsraumnahen Ökosystemen und Indikator zur Charakterisierung der Immissionssituation einer Vegetationsperiode. |
| Buche | Dominierender Laubbaum in Mitteleuropa mit Vorkommen auf fast allen Böden sowie bis in über 1100 m Höhe. |
| Regenwurm (Aporrectodea longa) | Wichtigste Tiergruppe aller Bodenorganismen. |
| Regenwurm (Lumbricus terrestris) | Wichtigste Tiergruppe aller Bodenorganismen. |
| Dreikantmuschel | Invasive, weit verbreitete Muschelart in Flüssen und Seen mit guten Indikatoreigenschaften für Gewässerbelastungen |
| Miesmuschel | In Nord- und Ostsee weit verbreitete Muschelart, die zu den wichtigsten essbaren Muscheln zählt |
| Schwebstoffe | Feine mineralische oder organische Partikel in der Wasserphase, die nicht in Lösung gehen |
Probenahmegebiete
| BR/NP Berchtesgaden | Einziger Hochgebirgs-Nationalpark in Deutschland und international bedeutsamer Ausschnitt der nördlichen Kalkalpen. |
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| Saarländischer Verdichtungsraum | Bedeutendes, altindustriealisiertes Ballungszentrum Deutschlands. |
| Bornhöveder Seengebiet | Hauptwasserscheide zwischen Nord- und Ostsee. |
| Rhein | Längster Fluss Deutschlands. |
| NP Bayerischer Wald | Deutschlands erster Nationalpark. |
| NP Vorpommersche Boddenlandschaft | Nationalpark im größten Brackwasserlebensraum der Erde |
| BR/NP Wattenmeere | Nationalpark im größten zusammenhängenden Schlick- und Sandwatt der Welt. |
| Elbe | Viertgrößtes Flussgebiet Mitteleuropas. |
| Dübener Heide | Gebiet im Mitteldeutschen Chemiedreieck. |
| NP Harz | Größter Waldnationalpark in Deutschland. |
| Solling | Zweithöchstes und zweitgrößtes Mittelgebirge in Norddeutschland. |
| BR Pfälzerwald | Größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands. |
| Oberbayerisches Tertiärhügelland | Teil des süddeutschen Molassebeckens. |
| Donau | Zweitlängster Strom Europas. |
Untersuchungszeitraum
1985 - 2011