alpha-HCH

α-Hexachlorcyclohexan, α-HCH; Formel: C6H6Cl6; CAS-Nummer: 319-84-6
Struktur von α-HCH
Quelle: Wikipedia

Der mengenmäßig wichtigste Bestandteil von technischem HCH

α-HCH ist nicht insektizid wirksam und wurde in früheren Jahren, als es bei der Aufreinigung von Lindan anfiel, oft nicht umweltgerecht auf Deponien entsorgt.

α-HCH ist lipophil und bindet an Bodenpartikel. Über Ausschwemmung kann es in Grund- und Oberflächengewässer transportiert werden. Gebunden an Staubpartikel wird es in der Atmosphäre über weite Strecken transportiert.

Zu den umweltrelevanten Merkmalen von α-HCH zählen:

Seit 1977 darf das Isomerengemisch (technisches HCH) in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr als Insektizid eingesetzt werden. In der DDR wurde es jedoch noch bis 1990 produziert und eingesetzt. Der Hauptproduktionsstandort war die Region um Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.
Ein europaweites Verbot von technischem HCH gilt seit 1991.

Probenarten

Reh, einjährig Die kleinste und häufigste Hirschart Europas.
Brassen Bioindikator in Fließgewässern und Seen
Schwebstoffe Feine mineralische oder organische Partikel in der Wasserphase, die nicht in Lösung gehen

Probenahmegebiete

BR/NP Berchtesgaden Einziger Hochgebirgs-Nationalpark in Deutschland und international bedeutsamer Ausschnitt der nördlichen Kalkalpen.
Saarländischer Verdichtungsraum Bedeutendes, altindustriealisiertes Ballungszentrum Deutschlands.
Bornhöveder Seengebiet Hauptwasserscheide zwischen Nord- und Ostsee.
Rhein Längster Fluss Deutschlands.
NP Bayerischer Wald Deutschlands erster Nationalpark.
Elbe Viertgrößtes Flussgebiet Mitteleuropas.
Dübener Heide Gebiet im Mitteldeutschen Chemiedreieck.
NP Harz Größter Waldnationalpark in Deutschland.
Solling Zweithöchstes und zweitgrößtes Mittelgebirge in Norddeutschland.
BR Pfälzerwald Größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands.
Oberbayerisches Tertiärhügelland Teil des süddeutschen Molassebeckens.
Donau Zweitlängster Strom Europas.

Untersuchungszeitraum

1989 - 2010