Saarkohlewald

Aus dem einstigen Zentrum für Bergbau und Montanindustrie wird der Regionalpark Saar

Der Saarkohlewald liegt nordwestlich von Saarbrücken. Das Bergland erstreckt sich bei einer maximalen Breite von 8 km etwa 20 km nach Nordosten.

In den Tälern des Saarkohlewaldes nahm die wirtschaftliche Entwicklung des Saarlandes aufgrund seiner reichhaltigen Steinkohlevorkommen, seiner großen Waldflächen sowie der relativ guten Verkehrsanbindung ihren Ausgang. So sind geschlossene Siedlungs- und Industrieareale neben einem relativ hohen Waldanteil charakteristisch für diesen Naturraum.

Durch den Niedergang von Schwerindustrie und Bergbau hat sich die Umweltbelastungssituation in den letzten 30 Jahren jedoch gravierend verändert. Derzeit wird der Saarkohlewald als Erholungslandschaft für den Ballungsraum Saarbrücken erschlossen.

Probenahmeflächen

Oberes Steinbachtal Durch Bergbau umgestaltete Landschaft

Probenarten

Fichte Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen.
Boden Der Boden ist Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenlebewesen. In ihm laufen Umbau- und Abbauprozesse von Stoffen ab und er kann diese filtern, anreichern, aber auch wieder frei setzen.

Analyte

Metalle Achtzig Prozent der Elemente auf der Erde gehören zu den Metallen
Nichtmetalle Nur achtzehn Elemente im Periodensystem
Chlorkohlenwasserstoffe Gruppe organischer Verbindungen mit wenigstens einem kovalent gebundenen Chloratom
DDT und Metabolite Toxisches persistentes Organochlorpestizid
Hexachlorcyclohexan Verschiedene isomere chemische Verbindungen aus der Gruppe der Chlorkohlenwasserstoffe
Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe Gruppe organischer Verbindungen mit mindestens drei kondensierten Sechserringen
Ergänzende Untersuchungsparameter Zusatzinformationen für die Interpretation von Belastungsdaten

Untersuchungszeitraum

1995 - 2006