Tebuconazol

(RS)-1-p-Chlorphenyl-4,4-dimethyl-3-(1H-1,2,4-triazol-1-ylmethyl)pentan-3-ol; 1-tert-Butyl-1-(4-chlorphenethyl)-2-(1H-1,2,4-triazol-1-yl)ethanol; Formel: C16H22ClN3O; CAS-Nummer: 107534-96-3
Struktur von Tebuconazol
Quelle: Wikipedia

Fungizid, das in Pflanzenschutzmitteln und Biozidprodukten eingesetzt wird

Tebuconazol ist ein  Triazol-Fungizid. Seine chemische Struktur bedingt, dass zwei Enantiomere (R- und S-) von Tebuconazol existieren, die zu gleichen Teilen im technischen Gemisch vorliegen. Tebuconazol besitzt ein relativ breites Wirkungsspektrum.

Als Biozid-Wirkstoff findet es sich in Holzschutzschutzmitteln und Konservierungsmitteln von Beschichtungen, Geweben und Mauerwerk.

Im Pflanzenschutz wird Tebuconazol sowohl im landwirtschaftlichen Bereich, z.B. gegen Getreidebrand und Kornfäule, eingesetzt, als auch im Zierpflanzenbereich, z.B. gegen Rost und Mehltau.

Die Anwendungen von Tebuconazol, insbesondere in den Bereichen Pflanzenschutz und Holzschutz, können zu Umweltbelastungen führen. Tebuconazol ist in aquatischen Ökosystemen persistent und toxisch für aquatische Organismen. Darüber hinaus steht es im Verdacht, kanzerogen und endokrin wirksam zu sein.

Probenarten

Schwebstoffe Feine mineralische oder organische Partikel in der Wasserphase, die nicht in Lösung gehen

Probenahmegebiete

Saarländischer Verdichtungsraum Bedeutendes, altindustriealisiertes Ballungszentrum Deutschlands.
Rhein Längster Fluss Deutschlands
Elbe Viertgrößtes Flussgebiet Mitteleuropas
Verdichtungsraum Leipzig Gebiet im Mitteldeutschen Chemiedreieck einschließlich der Dübener Heide

Untersuchungszeitraum

2006 - 2012

Weiterführende Informationen

Verweise auf externe Informationen und gesetzliche Regelungen

Literaturangaben