Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in Schwebstoffen aus Rhein und Saar

Deutlich höhere Belastung in Gebieten mit hoher Bevölkerungs- und Industriedichte

PAK werden vorwiegend bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen freigesetzt, sie werden aber auch bei der unvollständigen Verbrennung von anderem organischen Material gebildet. Gerade in Regionen mit hoher Bevölkerungs- und Industriedichte kann daher die Umweltbelastung mit PAK sehr hoch sein.

Dementsprechend weisen Schwebstoffe aus dem saarländischen Verdichtungsraum die höchsten PAK-Summenwerte (12 Einzelverbindungen) aller untersuchten Standorte auf. Im Rhein ist die PAK Belastung generell niedriger und nimmt flussabwärts zu, wobei vor allem zwischen den Probenahmeflächen Koblenz und Bimmen ein Anstieg zu beobachten ist (Einfluss des Wirtschaftsraums Rhein-Ruhr).

Stapelbalkendiagramm von 12 polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Schwebstoffen aus Saar und Rhein
Abb. 1: Stapelbalkendiagramm von 12 polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Schwebstoffen aus Saar und Rhein Vergrößert anzeigen

 

Empfohlene Steckbriefe

Probenarten

Schwebstoffe Feine mineralische oder organische Partikel in der Wasserphase, die nicht in Lösung gehen

Analyte

Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe Gruppe organischer Verbindungen mit mindestens drei kondensierten Sechserringen

Probenahmegebiete

Saar, Staustufe Güdingen Die Saar beim Eintritt in den Saarländischen Verdichtungsraum
Saar, Staustufe Rehlingen Die Saar beim Austritt aus dem Saarländischen Verdichtungsraum
Rhein Längster Fluss Deutschlands