Ausgewählte Ergebnisse
Eine Auswahl von kommentierten Ergebnissen aus den Untersuchungen der Umweltprobenbank.
Analysenbeispiele
alpha-HCH-Belastung von Rehen aus dem Nationalpark Harz
Signifikanter Rückgang der Belastung seit Anfang der 1990er Jahre
Langfristige Beobachtungen
Arsen in Umweltproben
Die Arsenbelastung ist bis auf wenige Ausnahmen relativ gering. Nur vereinzelt sind Trends in den zeitlichen Konzentrationsverläufen zu finden. In Fichtentrieben aus dem saarländischen Warndt haben die Arsengehalte seit 1985 abgenommen. Eine sinkende Arsenbelastung zeigte sich auch bei Silbermöweneiern von der Nordseeinsel Trischen. Dagegen nahmen die Arsengehalte in Brassen aus der Saale (Wettin) im Untersuchungszeitraum zu.
Analysenbeispiele
Bariumgehalte in Blasentang aus Nord- und Ostsee
Deutliche Unterschiede zwischen Ba-Gehalten in Blasentang aus Nord- und Ostsee.
Analysenbeispiele
Belastung des Menschen mit Blei
Sinkende Bleikonzentrationen im Vollblut nach Inkrafttreten des Benzin-Blei-Gesetzes
Analysenbeispiele
Belastung von Brassen mit polychlorierten Biphenylen (PCB) im Rhein
Keine nachhaltige Abnahme der PCB-Gehalte in der Muskulatur von Brassen zu beobachten.
Analysenbeispiele
Benz[a]anthracen in Regenwürmern aus dem Saartal und dem Gesamtgebiet Leipzig
Unterschiedliche Belastung in zwei stark anthropogen geprägten Regionen
Kontrollinstrument
Benzinbleigesetz: hat sich die Belastung von Mensch und Umwelt mit Blei verringert?
Aufgrund des Benzinbleigesetzes sanken die atmosphärischen Emissionen von Blei in Deutschland von 1985 bis 1995 um bis zu 65%. Parallel zum Rückgang des Verbrauchs an bleihaltigem Benzin nahm die Bleikonzentration in Humanproben und terrestrischen Umweltproben seit Inkrafttreten des Gesetzes kontinuierlich ab. In Proben aus marinen und Fließgewässer-Ökosystemen ist ein eindeutiger Trend zur Abnahme der Bleibelastung nicht festzustellen.
Analysenbeispiele
Benzo[b]naphtho[2,1-d]thiophen in Miesmuscheln aus dem Jadebusen
Deutlich abnehmende Belastung seit Ende der 1980er Jahre
Analysenbeispiele
Benzo[e]pyren in Pappeln aus dem Saartal
Abnehmende Belastung seit Anfang der 1990er Jahre
Analysenbeispiele
Benzo[ghi]perylen in Miesmuscheln aus der Ostsee
Nur geringe Schwankungen seit Anfang der 1990er Jahre
Analysenbeispiele
beta-HCH in Brassen aus der Mulde
Sprunghafter Anstieg nach Elbehochwasser 2002
Analysenbeispiele
Blei in Aalmuttern aus Nord- und Ostsee
Abnehmende Belastung in Nordseeproben
Langfristige Beobachtungen
Cadmium in Umweltproben
Die Cadmiumgehalte in Fichtentrieben und Pappelblättern aus dem saarländischen Verdichtungsraum sind seit Mitte der 1980er Jahre praktisch unverändert. In marinen Proben finden sich sowohl zunehmende als auch abnehmende oder gleichbleibende Belastungen seit Beginn der Untersuchungen.
Analysenbeispiele
Calcium im Urin deutscher Studenten aus vier Städten
Abnehmende Calciumausscheidung seit Mitte der 1990er Jahre.
Analysenbeispiele
Chrom in Fichtentrieben aus dem Saarländischen Verdichtungsraum
Deutliche Abnahme der Chrombelastung seit Mitte der 1980er Jahre
Analysenbeispiele
Chrysen und Triphenylen in Fichten aus dem Saarländischen Verdichtungsraum
Abnehmende Belastung seit Mitte der 1980er Jahre
Analysenbeispiele
Cobalt in Dreikantmuscheln aus der Donau
Signifikante Unterschiede zwischen den drei Probenahmeflächen
Analysenbeispiele
Cobaltgehalte in Regenwürmern aus einem naturnahen Gebiet (Solling) und einer anthropogen geprägten Region (Dübener Heide)
Signifikant unterschiedliche Cobaltgehalte in Regenwürmern beider Standorte
Analysenbeispiele
Coronen in Buchen aus dem Nationalpark Bayerischer Wald
Aktuelle Messwerte liegen über dem Mittelwert der Vorjahre
Analysenbeispiele
Dieldrin in Silbermöweneiern aus Nord- und Ostsee
Signifikanter Belastungsrückgang in Nordsee-Proben
Analysenbeispiele
Eisen in Kieferntrieben aus der Dübener Heide
Signifikante Abnahme der Eisengehalte seit Anfang der 1990er Jahre
Analysenbeispiele
Fluoranthen in Fichtentrieben aus dem saarländischen Verdichtungsraum und dem Nationalpark Bayerischer Wald
Deutliche Belastungsunterschiede zwischen einem anthropogen beeinflussten und einem naturnahen Gebiet
Kontrollinstrument
Hat das Verbot persistenter Pflanzenschutzmittel zu einer Entlastung der Umwelt geführt?
Durch die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung hat sich die Umweltbelastung mit chlororganischen Pestiziden deutlich verringert. Heptachlor, Heptachlor Epoxid und Aldrin sind in den Umweltproben nicht mehr nachweisbar. Dieldrin findet sich nur noch vereinzelt in niedrigen Konzentrationen. Dagegen ist DDT nach wie vor nachweisbar, wobei Umweltproben aus den neuen Bundesländern deutlich höhere Gehalte an DDT und DDE aufweisen als Proben aus Westdeutschland.
Analysenbeispiele
Hexachlorbenzol im Blutplasma Münsteraner Studenten
Signifikanter Rückgang der Hexachlorbenzolbelastung seit den 1980er Jahren
Analysenbeispiele
Indeno[1,2,3-cd]pyren in Kiefern aus der Dübener Heide
Deutliche Belastungsabnahme seit Anfang der 1990er Jahre
Analysenbeispiele
Kalium in Regenwürmern aus dem Saarländischen Verdichtungsraum und dem Oberbayerischen Tertiärhügelland
Keine Unterschiede zwischen Regenwürmern verschiedener Standorte
Analysenbeispiele
Kupfer in Miesmuscheln aus Nord- und Ostsee
Höhere Kupfergehalt in Miesmuscheln aus der Ostsee
Analysenbeispiele
Lindan in Miesmuscheln aus der Nordsee
Anwendungsverbote führen zu abnehmender Belastung seit den 1990er Jahren
Analysenbeispiele
Magnesium in Pappelblättern aus Halle und Leipzig
Niedrigere Magnesiumgehalte in Halle
Analysenbeispiele
Mangan in Buchenblättern aus dem oberbayerischen Tertiärhügelland (Scheyern) und dem Biosphärenreservat/Nationalpark Berchtesgaden
Höhere Mangankonzentrationen in Buchenblättern aus Scheyern