2008

Probenahmegebiete

BR/NP Berchtesgaden Einziger Hochgebirgs-Nationalpark in Deutschland und international bedeutsamer Ausschnitt der nördlichen Kalkalpen.
Saarländischer Verdichtungsraum Bedeutendes, altindustriealisiertes Ballungszentrum Deutschlands.
Rhein Längster Fluss Deutschlands.
NP Bayerischer Wald Deutschlands erster Nationalpark.
NP Vorpommersche Boddenlandschaft Nationalpark im größten Brackwasserlebensraum der Erde
BR/NP Wattenmeere Nationalpark im größten zusammenhängenden Schlick- und Sandwatt der Welt.
Elbe Viertgrößtes Flussgebiet Mitteleuropas.
Dübener Heide Gebiet im Mitteldeutschen Chemiedreieck.
NP Harz Größter Waldnationalpark in Deutschland.
BR Pfälzerwald Größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands.
Oberbayerisches Tertiärhügelland Teil des süddeutschen Molassebeckens.
Donau Zweitlängster Strom Europas.
Standorte Humanproben 4 Universitätsstädte als Standorte für die Probenahme.

Probenarten

Fichte Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen.
Kiefer Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen.
Pyramidenpappel Ein typischer Laubbaum in ballungsraumnahen Ökosystemen und Indikator zur Charakterisierung der Immissionssituation einer Vegetationsperiode.
Buche Dominierender Laubbaum in Mitteleuropa mit Vorkommen auf fast allen Böden sowie bis in über 1100 m Höhe.
Reh, einjährig Die kleinste und häufigste Hirschart Europas.
Stadttaube In fast jeder Stadt heimisch
Regenwurm (Lumbricus terrestris) Wichtigste Tiergruppe aller Bodenorganismen.
Dreikantmuschel Invasive, weit verbreitete Muschelart in Flüssen und Seen mit guten Indikatoreigenschaften für Gewässerbelastungen
Brassen Bioindikator in Fließgewässern und Seen
Blasentang Braunalge, die in den Ufer- und Brandungszonen der Nord- und Ostsee weit verbreitet ist
Miesmuschel In Nord- und Ostsee weit verbreitete Muschelart, die zu den wichtigsten essbaren Muscheln zählt
Aalmutter Der einzige lebendgebärende Fisch in deutschen Küstengewässern.
Silbermöwe Die Silbermöwe ernährt sich in Küstennähe hauptsächlich aus dem Meer: von Fischen, Muscheln und Krebstieren.
Schwebstoffe Feine mineralische oder organische Partikel in der Wasserphase, die nicht in Lösung gehen
Studentenkollektive Je zur Hälfte weibliche und männliche Studenten im Alter von 20 bis 29 Jahren.

Analyte

Metalle Achtzig Prozent der Elemente auf der Erde gehören zu den Metallen
Nichtmetalle Nur achtzehn Elemente im Periodensystem
Metallorganische Verbindungen Organische Verbindungen mit mindestens einem Metallatom
Chlorkohlenwasserstoffe Gruppe organischer Verbindungen mit wenigstens einem kovalent gebundenen Chloratom
Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe Gruppe organischer Verbindungen mit mindestens drei kondensierten Sechserringen
Phthalate Weichmacher für PVC und andere Kunststoffe
Ergänzende Untersuchungsparameter Zusatzinformationen für die Interpretation von Belastungsdaten