Kalium

Formel: K; CAS-Nummer: 7440-09-7

Natürlich vorkommendes Alkalimetall

Kalium ist ein häufiges Element, das natürlich nicht in seiner elementaren Form sondern nur in Verbindungen auftritt. Kommerziell interessant sind Kaliumsalze vor allem als Düngemittel. Die Na-K-Legierung wird als Kühlflüssigkeit in Kernreaktoren eingesetzt. Weitere Anwendungsbereiche von Kalium und seinen Verbindungen finden sich beispielsweise in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Glas- und Keramikindustrie, der Elektroindustrie, Messtechnik, Pyrotechnik, Lebensmittelindustrie und im Maschinenbau.

Kalium ist für alle Lebewesen essentiell. Seine Toxizität ist gering und Mangelerscheinungen treten häufiger auf als toxische Effekte. Die Kaliumgehalte von Pflanzen hängen von dem jeweiligen Boden, der Pflanzenart und dem Alter ab und unterschieden sich in den verschiedenen Pflanzenteilen. Bei Tieren werden die Körperkonzentrationen reguliert und sind unter anderem abhängig von Art, Alter, Geschlecht und Gewicht.

Pflanzen sind in der Lage Kalium anzureichern.

Probenarten

Regenwurm (Aporrectodea longa) Wichtigste Tiergruppe aller Bodenorganismen.
Regenwurm (Lumbricus terrestris) Wichtigste Tiergruppe aller Bodenorganismen.

Probenahmegebiete

Saarländischer Verdichtungsraum Bedeutendes, altindustriealisiertes Ballungszentrum Deutschlands.
Bornhöveder Seengebiet Hauptwasserscheide zwischen Nord- und Ostsee.
Dübener Heide Gebiet im Mitteldeutschen Chemiedreieck.
Solling Zweithöchstes und zweitgrößtes Mittelgebirge in Norddeutschland.
Oberbayerisches Tertiärhügelland Teil des süddeutschen Molassebeckens.

Untersuchungszeitraum

1994 - 2010