Methylquecksilber
Monomethylquecksilber, MeHg; Formel: CH3Hg+X-; CAS-Nummer: 22967-92-6
Quelle: Wikipedia
Metallorganische Verbindung, die unter natürlichen Bedingungen aus anorganischen Quecksilber-Ionen entsteht
Diese Methylierung wird meist von Sediment- oder Bodenbakterien vermittelt. Auch die Verbrennung von Abfällen und fossilen Brennstoffen kann zu einer Freisetzung von MeHg führen.
Kennzeichnend für Methylquecksilber ist:
- sehr hohe Toxizität für Menschen und Tiere
- Kanzerogenität
- Im Tierversuch nachgewiesene Reproduktionstoxizität
- Im Tierversuch nachgewiesene Effekte auf die Entwicklung
- Eventuell endokrine Wirkung
- Sehr hohes Bioakkumulationspotenzial
- Sehr hohes Biomagnifikationspotenzial
Empfohlene Analysenbeispiele
Datenrecherche
Probenarten
| Dreikantmuschel | Invasive, weit verbreitete Muschelart in Flüssen und Seen mit guten Indikatoreigenschaften für Gewässerbelastungen |
|---|---|
| Miesmuschel | In Nord- und Ostsee weit verbreitete Muschelart, die zu den wichtigsten essbaren Muscheln zählt |
Probenahmegebiete
| Saarländischer Verdichtungsraum | Bedeutendes, altindustriealisiertes Ballungszentrum Deutschlands. |
|---|---|
| Bornhöveder Seengebiet | Hauptwasserscheide zwischen Nord- und Ostsee |
| Rhein | Längster Fluss Deutschlands |
| NP Vorpommersche Boddenlandschaft | Nationalpark im größten Brackwasserlebensraum der Erde |
| BR/NP Wattenmeere | Nationalpark im größten zusammenhängenden Schlick- und Sandwatt der Welt. |
| Elbe | Viertgrößtes Flussgebiet Mitteleuropas. |
| Donau | Zweitlängster Strom Europas. |
Untersuchungszeitraum
1986 - 2010