Chlorkohlenwasserstoffe
CKW, Chlororganische Verbindungen, Chlororganika
Quelle: Wikipedia - Chlororganische Verbindungen
Gruppe organischer Verbindungen mit wenigstens einem kovalent gebundenen Chloratom
Chlorierte Kohlenwasserstoffe stellen häufig schwer abbaubare Verbindungen dar. Infolge ihrer Persistenz und ihrer lipophilen Eigenschaften können sie sich in Organismen und im Nahrungsnetz anreichern (Bioakkumulation und Biomagnifikation).
Aufgrund dieser Eigenschaften gehören viele chlorierte Kohlenwasserstoffe zu den so genannten „Schmutzigen Zwölf“, einer Gruppe von 12 persistenten organischen Schadstoffen (POPs – persistent organic pollutants), die mit Inkrafttreten der Stockholmer Konvention 2004 weltweit verboten oder deren Nutzung eingeschränkt wurde.
Datenrecherche
Untergruppen
| Organochlorpestizide | Chlorkohlenwasserstoffe mit insektizider Wirkung |
|---|---|
| Polychlorierte Biphenyle | Persistente und toxische Chlorverbindungen |
| DDT und Metabolite | Toxisches persistentes Organochlorpestizid |
| Hexachlorcyclohexan | Verschiedene isomere chemische Verbindungen aus der Gruppe der Chlorkohlenwasserstoffe |
Probenarten
| Fichte | Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. |
|---|---|
| Kiefer | Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. |
| Reh, einjährig | Die kleinste und häufigste Hirschart Europas. |
| Stadttaube | In fast jeder Stadt heimisch |
| Regenwurm (Lumbricus terrestris) | Wichtigste Tiergruppe aller Bodenorganismen. |
| Dreikantmuschel | Invasive, weit verbreitete Muschelart in Flüssen und Seen mit guten Indikatoreigenschaften für Gewässerbelastungen |
| Brassen | Bioindikator in Fließgewässern und Seen |
| Miesmuschel | In Nord- und Ostsee weit verbreitete Muschelart, die zu den wichtigsten essbaren Muscheln zählt |
| Aalmutter | Der einzige lebendgebärende Fisch in deutschen Küstengewässern. |
| Silbermöwe | Die Silbermöwe ernährt sich in Küstennähe hauptsächlich aus dem Meer: von Fischen, Muscheln und Krebstieren. |
| Schwebstoffe | Feine mineralische oder organische Partikel in der Wasserphase, die nicht in Lösung gehen |
| Studentenkollektive | Je zur Hälfte weibliche und männliche Studenten im Alter von 20 bis 29 Jahren. |
Probenahmegebiete
| BR/NP Berchtesgaden | Einziger Hochgebirgs-Nationalpark in Deutschland und international bedeutsamer Ausschnitt der nördlichen Kalkalpen. |
|---|---|
| Saarländischer Verdichtungsraum | Bedeutendes, altindustriealisiertes Ballungszentrum Deutschlands. |
| Bornhöveder Seengebiet | Hauptwasserscheide zwischen Nord- und Ostsee. |
| Rhein | Längster Fluss Deutschlands. |
| NP Bayerischer Wald | Deutschlands erster Nationalpark. |
| NP Vorpommersche Boddenlandschaft | Nationalpark im größten Brackwasserlebensraum der Erde |
| BR/NP Wattenmeere | Nationalpark im größten zusammenhängenden Schlick- und Sandwatt der Welt. |
| Elbe | Viertgrößtes Flussgebiet Mitteleuropas. |
| Dübener Heide | Gebiet im Mitteldeutschen Chemiedreieck. |
| NP Harz | Größter Waldnationalpark in Deutschland. |
| Solling | Zweithöchstes und zweitgrößtes Mittelgebirge in Norddeutschland. |
| BR Pfälzerwald | Größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands. |
| Oberbayerisches Tertiärhügelland | Teil des süddeutschen Molassebeckens. |
| Donau | Zweitlängster Strom Europas. |
| Standorte Humanproben | 4 Universitätsstädte als Standorte für die Probenahme. |
Untersuchungszeitraum
1982 - 2010