Hexachlorbenzol

HCB, Perchlorbenzol; Formel: C6Cl6; CAS-Nummer: 118-74-1
Struktur von Hexachlorbenzol
Quelle: Wikipedia

Fungizid, das hauptsächlich als Beizmittel für Saatgut und als Holzschutzmittel verwendet wurde

Technisch wird es als Flammschutzmittel und Weichmacher eingesetzt. In der Pyrotechnik findet es Anwendung bei der Produktion von Nebelmunition.
Hexachlorbenzol ist Ausgangsstoff für verschiedene Verbindungen, wie beispielsweise Pentachlorphenol, und entsteht als Nebenprodukt bei Herstellung von Kunststoffen und Lösungsmitteln.

Aufgrund seines relativ hohen Dampfdruckes ist es in der Umwelt sehr mobil und verbreitet sich in allen Umweltmedien.

Zu den umweltrelevanten Merkmalen von Hexachlorbenzol zählen:

In der Bundesrepublik Deutschland dürfen HCB-haltige Pflanzenschutzmittel seit 1981 nicht mehr angewendet werden, in der DDR galt das Verbot seit 1984.
Seit Inkrafttreten der Stockholmer Konvention 2004 ist die Verwendung von Hexachlorbenzol weltweit beschränkt auf den Einsatz als chemisches Intermediat und als Lösungsmittel für Pestizide.

Probenarten

Reh, einjährig Die kleinste und häufigste Hirschart Europas.
Stadttaube In fast jeder Stadt heimisch
Regenwurm (Lumbricus terrestris) Wichtigste Tiergruppe aller Bodenorganismen.
Dreikantmuschel Invasive, weit verbreitete Muschelart in Flüssen und Seen mit guten Indikatoreigenschaften für Gewässerbelastungen
Brassen Bioindikator in Fließgewässern und Seen
Aalmutter Der einzige lebendgebärende Fisch in deutschen Küstengewässern.
Silbermöwe Die Silbermöwe ernährt sich in Küstennähe hauptsächlich aus dem Meer: von Fischen, Muscheln und Krebstieren.
Schwebstoffe Feine mineralische oder organische Partikel in der Wasserphase, die nicht in Lösung gehen
Studentenkollektive Je zur Hälfte weibliche und männliche Studenten im Alter von 20 bis 29 Jahren.

Probenahmegebiete

BR/NP Berchtesgaden Einziger Hochgebirgs-Nationalpark in Deutschland und international bedeutsamer Ausschnitt der nördlichen Kalkalpen.
Saarländischer Verdichtungsraum Bedeutendes, altindustriealisiertes Ballungszentrum Deutschlands.
Bornhöveder Seengebiet Hauptwasserscheide zwischen Nord- und Ostsee.
Rhein Längster Fluss Deutschlands.
NP Bayerischer Wald Deutschlands erster Nationalpark.
NP Vorpommersche Boddenlandschaft Nationalpark im größten Brackwasserlebensraum der Erde
BR/NP Wattenmeere Nationalpark im größten zusammenhängenden Schlick- und Sandwatt der Welt.
Elbe Viertgrößtes Flussgebiet Mitteleuropas.
Dübener Heide Gebiet im Mitteldeutschen Chemiedreieck.
NP Harz Größter Waldnationalpark in Deutschland.
Solling Zweithöchstes und zweitgrößtes Mittelgebirge in Norddeutschland.
BR Pfälzerwald Größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands.
Oberbayerisches Tertiärhügelland Teil des süddeutschen Molassebeckens.
Donau Zweitlängster Strom Europas.
Standorte Humanproben 4 Universitätsstädte als Standorte für die Probenahme.

Untersuchungszeitraum

1985 - 2010

Weiterführende Informationen

Verweise auf externe Informationen und gesetzliche Regelungen